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Häufige Fragen zum Parkett

Wie wirkt sich das Raumklima auf Parkett aus?
Kann Parkett auf Heizestrich verlegt werden?
Warum kann es im Parkett zu Fugenbildung kommen?
Welche Parkettversiegelung ist für Rollstuhlfahrer geeignet?



Wie wirkt sich das Raumklima auf Parkett aus?

Das Raumklima wirkt sich nicht nur auf das Wohlbehagen der Menschen aus, sondern hat auch einen Einfluss auf die Bodenbeläge und besonders auf die Holzfußböden.

Weil Holz sich dem Raumklima anpasst und sich dabei in seinem Volumen verändert, möchte man ein möglichst gleichmäßiges Raumklima über das ganze Jahr in Räumen mit Holzfußböden erreichen.

Das Klima während der Sommermonate ist nicht beeinflussbar, weil es vom Wetter abhängt. Während der Sommermonate kann die Raumluft an schwülen Tagen leicht über 18 g Wasser pro m³ Luft enthalten. Das entspricht einer Holzausgleichsfeuchte über 14%. Wenn eine solche Wetterlage über mehrere Tage anhält, quillt das Holz so viel, dass die Randabstände, besonders bei genagelten Böden, nicht mehr ausreichen und der Holzfußboden evtl. hochgeht. Das Holz darf also vor der Verlegung nicht zu weit heruntergetrocknet werden, weil sonst die Quellbewegungen im Sommer nicht mehr beherrschbar sind.

Im Winter wird dagegen der Raum beheizt, und damit kann das Klima beeinflusst werden. Bei dem oben als behaglich bezeichneten Klima mit einer Raumtemperatur um 20°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von etwa 50% stellt sich eine Holzfeuchte von etwa 9% ein. Das ist die Normholzfeuchte nach DIN 280, Teil 1 und entspricht den in den EN-Normen festgelegten Holzfeuchten.

Die Feuchteänderung zwischen Sommer- und Winterhalbjahr hat zur Folge, dass das Holz, nachdem es im Sommer gequollen ist, im Winter wieder schwindet und damit Fugen im Holzfußboden entstehen können.

Weil Fugen im Holzfußboden von den Kunden oft gerügt werden, empfehlen viele Verleger ein Raumklima mit 65% relativer Luftfeuchtigkeit bei einer Temperatur von 20°C (das entspricht etwa 11 g Wasser pro m³ Luft und einer Holzfeuchte von über 11%). Weil Parketthölzer im Mittel bei 9% bzw. 8% Holzfeuchte eingebaut werden, ist bei einem solchen Raumklima auch im Winterhalbjahr kaum mit Fugen zu rechnen.

Wie oben gezeigt wurde, sind 11 g Wasser pro m³ Luft für ein behagliches Raumklima zu viel. Hier muss das Wohlbehagen und die Gesundheit der Kunden gegen einen fugen- und damit reklamationsfreien Fußboden abgewogen werden. Diese Abwägung kann nur zugunsten des behaglicheren Raumklimas ausfallen. In Zeiten aufmerksamen Umwelt- und Gesundheitsbewusstseins müssen jedem Kunden die Konsequenzen eines fugenfreien Holzfußbodens klargemacht werden. Die physikalischen Zusammenhänge sind so einleuchtend und so nachvollziehbar, dass in ihrer Kenntnis kaum ein Kunde weiter auf einem fugenfreien Holzfußboden bestehen wird.

Geringe Fugen im Holzfußboden während des Winterhalbjahres sind ein Anzeichen für ein behagliches und gesundes Raumklima.

Holz passt sich mit seiner Feuchtigkeit der Luftfeuchtigkeit seiner Umgebung an. Weil sich die Luftfeuchtigkeit ständig ändert, ändert sich auch die Holzfeuchtigkeit ständig. Weil Holz bei Feuchteänderungen auch sein Volumen verändert, arbeitet Holz immer.

Quelle:
Remmert, K.; Heller, J.; Spang, H.; Bauer, K.; Brehm, T.: Fachbuch für Parkettleger. 3. Aufl., Hamburg: SN-Verlag Michael Steinert, 2006; S. 62 f, S. 167




Kann Parkett auf Heizestrich verlegt werden?

Es wird darauf hingewiesen, dass während der Heizperiode geringe Fugen im Holzfußboden entstehen können.

Die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung sollte so gering wie möglich gehalten werden und nur sehr wenig schwanken. Die Oberflächentemperatur des Heizestrich sollte 25°C, die Oberflächentemperatur des Holzes sollte 24°C nicht überschreiten.

Auf veränderte Außentemperaturen sollte mit Zuschalten bzw. Abschalten von verschiedenen Heizregistern und nicht mit Erhöhen der Vorlauftemperatur reagiert werden.

Die Fußbodenheizung sollte mit einem zusätzlichen Heizsystem für Temperaturspitzen unterstützt werden. Ideal wäre eine zusätzliche Flächenheizung in den Außenwänden in der Art einer Hypokaustenheizung.

Auf Heizestrichen sollten nur Hölzer mit geringen Schwundmaßen und mit langer Feuchtewechselzeit eingesetzt werden. Besonders kritisch sind helle Hölzer - weil dort die Fugen besonders ins Auge stechen - mit großem Schwundmaß und kurzer Feuchtewechselzeit, z. B. kanadischer Ahorn (Zuckerahorn), Buche, Kirschbaum.

Kein untertrocknetes Holz einbauen.

Die Fußbodenhölzer sollten möglichst dünn sein. Geeignet ist besonders Mosaik- und Zweischichtparkett.Die Fußbodenhölzer sollten möglichst schmal sein.

Massive Hölzer sollten nicht schlanker als 1:4 sein.

Mehrschichtparkett-Elemente sollten möglichst klein und vor allem möglichst kurz sein.

Der Wärmedurchlasswiderstand sollte in der Nähe des Basiswertes von 0,10 m² K/W liegen und keinesfalls den Maximalwert von 0,15 m² K/W überschreiten.

Das Parkett sollte möglichst in Mustern mit wechselnden Holzrichtungen verlegt werden, z. B. als Würfel, Fischgrät, Flechten.

Die Fußbodenhölzer sollte vollflächig verklebt werden.

Bei langen 3-Schicht-Elementen sollte im Bereich der Kopffugen eine H-Verleimung ausgeführt werden.

Für die Oberflächenbehandlung sollten nur Produkte eingesetzt werden, die nicht zur Seitenverleimung neigen bzw. die Seitenverleimung minimieren. Geeignet sind vor allem Öl-Kunstharz-Versiegelungen und Öl-Wachs-Kombinationen.

Holzfußböden auf Heizestrichen sollten möglichst nicht und wenn doch, dann mit möglichst kleinen und nicht zu dicken Teppichen abgedeckt werden. Das Gleiche gilt für unten geschlossene Kastenmöbel.

Das Raumklima sollte überwacht und ggf. beeinflusst werden können, z. B. mit elektrisch betriebenen Luftreinigungs- und Befeuchtungsgeräten, die ein konstantes Raumklima von 20°C und 50% r. F. sicherstellen.

Beispiel für Fugenbreiten in Parkettböden auf Heizestrichen

Eiche:
Normbreite 70 mm
Feuchtedifferenz 2%
a = (70 mm x 2% x 0,26%)/(100% x %)
a = 0,36 mm

Buche:
Normbreite 70 mm
Feuchtedifferenz 2%
a = (70 mm x 2% x 0,31%)/(100% x %)
a = 0,43 mm

Die beiden im Beispiel errechneten Fugenbreiten sind mögliche Fugenbreiten. Bei anderen Feuchtedifferenzen ändert sich entsprechend auch die Fugenbreite. Im Beispiel wurden die beiden Holzarten Eiche und Buche ausgewählt. Für andere Holzarten gelten wiederum andere Werte in der Berechnungsformel, sodass die Ergebnisse demzufolge immer anders ausfallen werden wie bei Eiche oder Buche.

Nur wenn diese Empfehlungen beachtet werden, sind Holzfußböden auch bei beheizten Fußbodenkonstruktionen schadensfrei einsetzbar.

Quelle:
Remmert, K.; Heller, J.; Spang, H.; Bauer, K.; Brehm, T.: Fachbuch für Parkettleger. 3. Aufl., Hamburg: SN-Verlag Michael Steinert, 2006; S. 342 ff




Warum kann es im Parkett zu Fugenbildung kommen?

Dazu ein kleines Gedicht:

Gott schuf das Holz, mal hart, mal weich.
Doch eins, sprach er, ist immer gleich.
Es wird nie rasten und nie ruh´n,
wird immer arbeiten und tun.
Und so gab er dem Holz die Zellen,
nun konn`t es schwinden und auch quellen.
Doch als es schwand, wurd´s plötzlich klar,
da war ein Stück - wo nichts mehr war.
Und so sprach der Herr, der Kluge:
"Mein liebes Holz, das ist die Fuge.
Trag sie mit Achtung und mit Stolz,
an ihr erkennt man dich als Holz."
Auch Fugen sind ein Stück Natur,
begreif´ das, Mensch - sei nicht so stur.




Welche Parkettversiegelung ist für Rollstuhlfahrer geeignet?

Geölte Flächen neigen immer zu einer gewissen Strichempfindlichkeit durch Rollstuhlnutzung (Rollstuhlfahrer). Die Praxis zeigt aber, dass die auftretenden Verstrichelungen durch das notwendige Polieren der geölten Flächen leicht egalisierbar sind. Versiegelte Flächen hingegen haben oft sogenannte Einbrenner in der Oberfläche und sind schwieriger auszugleichen.

Begründung:
Versiegelte Böden werden mit Emulsionspflegemittel gepflegt. Diese Emulsionspflegemittel sind thermoplastisch. Durch rasche Radbewegungen und die dabei entstehende Wärme wird die Pflege entfernt. D.h., wenn der Boden verstrichelt ist, muss die Fläche komplett grundgereinigt und neu eingepflegt werden.

Bei geölten Flächen dagegen ergibt sich eine Verstrichelung durch einen gewissen Schmelzvorgang des geölten bzw. gewachsten Bodens. Hier kann durch das Nachpolieren die Verstrichelung ausgeglichen werden.

Kontakt

Raumausstatter Drechsler
Inhaber: Dirk Drechsler

Chemnitzer Str. 36
09419 Thum

Tel.: 03 72 97 / 23 16
Fax: 03 72 97 / 36 84
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